Umsetzung der EU-Hochwasserrichtlinie

Szenario: Ein plötzlich aufbrausendes Hochwasser "beisst" einen Teil eines Wohnhauses ab, das im Überflutungsbereich errichtet wurde. Die Hochwasserrichtlinie möchte erreichen, dass Österreichs Bürger künftig besser über Hochwasserrisiken informiert und in das Hochwasser-Risikomanagement eingebunden werden. 
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Ziele - Aufgaben

Wir, das Institut für Wasserbau und hydrometrische Prüfung (bis Ende 1994: Bundesanstalt für Wasserbauversuche und hydrometrische Prüfung), haben unseren Sitz in Wien. Unsere Gründung erfolgte in der Donaumonarchie (1913) und wir gehören zu den ältesten Wasserbaulaboratorien der Welt. Wir sind eine Einrichtung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft, das dem Bundesministerium für Land-, Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft untersteht. Unser Team besteht aus 9 MitarbeiterInnen.
Unsere wesentlichen Tätigkeiten sind durch folgende Punkte kurz zu charakterisieren:

  • Erarbeitung von Bemessungs- und Ausführungsgrundlagen für Maßnahmen des Gewässerschutzes, der Gewässerbetreuung und des Hochwasserschutzes.
  • Erstellung von wasserbaulichen Studien und Gutachten auf der Grundlage von hydraulischen Modellversuchen sowie mathematischer Modellierungen.
  • Beratung bei wasserbaulichen Problemstellungen.
  • Kalibrierung von hydrometrischen Geschwindigkeitsmessgeräten.
  • Erarbeitung von Grundlagen zur Verbesserung der Qualität von Abflussmessungen.

Durch unsere umfangreiche langjährige Erfahrung auf den Gebieten Wasserbau und Hydrometrie, die laufende Fortbildung unserer MitarbeiterInnen sowie durch Kooperationen mit nationalen und internationalen Institutionen ergibt sich das große Know-how unseres Institutes für Projektsbearbeitungen.