Hydrologie kleiner Einzugsgebiete und Erosion

Boden wird durch Wasser und Wind abgetragen und unter anderem in Oberflächengewässer transportiert. Das belastet aber unsere Gewässer und beeinträchtigt die Funktionen des Bodens.
Daher verfolgen wir das Ziel, die durch Erosion gefährdeten Böden zu schützen, um die Einbringung von Schadstoffen in unsere Gewässer zu verhindern und die Bodenfunktionen aufrecht zu erhalten. In unserem Fokus steht weiters die Verringerung von Oberflächenabfluss bei extremen Niederschlagsereignissen.

 

 

Wir messen Bodenerosion in hydrologischen Einzugsgebieten, entwickeln und verbessern Modelle zur Prognose von Erosion. Weiters untersuchen wir die Zusammenhänge zwischen Erosion durch Oberflächenabfluss und deren Einflüsse auf die Gewässer. Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickeln und testen wir Maßnahmen zum Gewässerschutz.

Bodenerosion beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit des Bodens und der Gewässer. Weltweit wird Bodenerosion als größte Gefahr der Schädigung unserer Böden betrachtet.

 

Derzeitige Schwerpunkte:

Regensimulation

Versuche mit künstlicher Starkregensimulation ermöglichen die Beobachtung von Bodenerosion und Oberflächenabfluss auf kleinen Flächen. Die Experimente können unter stark kontrollierten Bedingungen stattfinden.

Parzellenversuche

Parzellenversuche ermöglichen die Beobachtung von Bodenerosion und Oberflächenabfluss bis zu einer Größe einzelner Schläge. Die Kontrolle einzelner Einflussfaktoren ist nur teilweise möglich.

Einzugsgebiete

Die Beobachtung des Abflussgeschehens sowie des Schweb- und Nährstofftransports von Einzugsgebieten stellt ein wesentliches Instrument zum flächenhaften Management des Wasser- und Stoffkreislaufs dar. 

Veröffentlicht am 16.09.2016, BAW-IKT - Institut für Kulturtechnik und Bodenwasserhaushalt