Lohnaufzucht und Aufzuchtforschung

Mittels Lohnaufzucht kann der Auftraggeber Laichmaterial aus dem eigenen Gewässer und damit ganz bestimmte genetische Stämme bzw. Populationen erbrüten lassen.

Unser  Aufgabenbereich umfasst

- die Nachzucht  von gefährdeten bzw. ökologisch wichtigen Fischarten
- die Nachzucht von Aquakulturfischen für private Fischzüchter

Die Nachzucht erfolgt als Lohnaufzucht. Der Auftraggeber überbringt das Laichmaterial (befruchtete Eier) oder die Mutterfische. Die Eier werden erbrütet und  nach Wunsch und finanziellen Möglichkeiten des Auftraggebers auf eine bestimmte  Größe vorgestreckt. Die vorgestreckten Fische werden zur Gänze vom Auftraggeber übernommen.

Lohnaufzucht wird ab einer Minimalmenge von 2000 Eiern durchgeführt. Es wird um telefonische Anfrage unter den Nummern 06232 3847-51 oder 0676-7257286 ersucht (bitte kein Email).  Die Lohnaufzucht von folgenden Fischarten wird zurzeit in der Fischzucht Kreuzstein angeboten: Bachforelle, Seeforelle, Seesaibling, Aalrutte, Huchen, Maräne, Reinanke, Äsche, Hecht, Barbe, Nase, Rußnase, Karpfen, Perlfisch, Koppe, Strömer, Elritze, Laube, Sterlet, Brachse, Schleie, Glattdick, Hausen, Afrikanischer Wels.

Am Sektor Aquakulturfische ist es für uns wichtig Nischen zu füllen, die von der Privatwirtschaft nicht abgedeckt werden können, sodass heimische Fische zur Verfügung stehen und Fische nicht vom Ausland bezogen werden müssen.

Im Rahmen unserer  Aufzuchtforschung wird die Aufzucht weiterer, hier nicht angeführter heimischer Fischarten untersucht  und die Aufzuchttechniken werden ständig weiterentwickelt. Deshalb übernehmen wir auch die Aufzucht von hier nicht aufgelisteten Arten. Deren Aufzucht wird im Rahmen unserer Forschungsprogramme durchgeführt. Die aufkommenden Setzlinge werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Lehrlingsausbildung:

Die Fischzuchtanstalt Kreuzstein bietet die Gelegenheit, den Beruf des Fischereifacharbeiters zu erlernen. Ausbildungsschwerpunkte liegen in den für den Betrieb typischen Tätigkeiten wie Laichgewinnung, Eierbrütung und Setzlingsaufzucht.

Veröffentlicht am 23.10.2017, IGF - Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde