Am 22. März war wieder Weltwassertag.

In diesem Jahr stand der Weltwassertag unter dem Motto „Wasser und Klimawandel“.

Der Wasserhaushalt und damit unsere wichtige Lebensgrundlage Wasser wird durch den Klimawandel stark beeinflusst.

Wenn es wärmer wird gibt es mehr Verdunstung, damit trocknen die Böden schneller aus.

Umgekehrt kann wärmere Luft mehr Wasser speichern, wodurch extrem starke Regenfälle entstehen, die schwere Hochwasserschäden verursachen.

Wie die vergangenen Jahre zeigen, kann es lange Perioden ohne Regen geben. Damit fehlt der Landwirtschaft die wichtige Bodenfeuchte und die für unsere Trinkwasserversorgung wichtige Grundwasserneubildung nimmt ab.

Wärmere Luft bedeutet auch wärmere Gewässer mit weitreichenden Auswirkungen auf Fische und Wasserqualität unserer Flüsse, Bäche und Seen.

Wichtig ist, dass wir neben der genauen Beobachtung der Entwicklung des Wasserhaushalts auch intensiv an Methoden arbeiten, die die Auswirkungen des Klimawandels insbesondere auf Landwirtschaft, Wasserversorgung und Hochwassergefahr mildern.

Weitere Informationen (in englischer Sprache): https://www.worldwaterday.org/

Veröffentlicht am 24.03.2020