Sanierung der Salzach im Freilassinger Becken und in der Laufener Enge

Die Grenzstrecke der Salzach zwischen der Saalachmündung und dem Inn tieft sich massiv ein (teilweise über 6 Meter in den letzten 100 Jahren). Unter der Kiessohle befinden sich feinkörnigere Schichten, die vom Fluss leicht und rasch abtransportiert werden können (siehe Bild Kiessohle mit feinkörnigem Untergrund). Beim Hochwasser im August 2002 kam es zum lange befürchteten Sohldurchschlag.
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Wasser ist Leben

Damit die Qualität des Wassers und der Gewässer den hohen Ansprüchen der Umwelt und der Konsumenten genügen, ist Forschung, Analytik und Kontrolle notwendig. Das Bundesamt für Wasserwirtschaft (BAW) erbringt mit der Direktion und seinen fünf Instituten diese Leistungen für die Öffentlichkeit.

Das BAW erarbeitet Entscheidungsgrundlagen zur Lösung wasserwirtschaftlicher Probleme

  • Die Kernaufgabe ist die Unterstützung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) im Bereich der nationalen und internationalen Wasserwirtschaft.
  • Wir sind Partner des BMLFUW wie auch der europäischen Verwaltungs- und Forschungs-einrichtungen in Fragen der Europäischen Wasserwirtschaft.
  • Wir erarbeiten fachliche Grundlagen für Gesetzgebung und Vollziehung bei wasser-wirtschaftlichen Problemstellungen.
  • Wir erstellen Studien für strategische Entscheidungen in der Wasserwirtschaft und zeigen Zukunftsentwicklungen auf.

Das BAW ist Drehscheibe zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischer Umsetzung

  • Die Experten des BAW sind in den Bereichen Ausbildung und Beratung sowohl für den öffentlichen Sektor als auch für Private tätig.
  • Unter der Leitung der Direktorin des BAW ist ein Fischereibeirat eingerichtet, der sich in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Organisationseinheiten des BMLFUW mit den Fragestellungen der österreichischen Fischereiwirtschaft im europäischen Kontext auseinandersetzt.

Das BAW sichert die österreichweite Verwendung einheitlicher biologischer Untersuchungsstandards

Für die erfolgreiche Erfüllung der vielfältigen Aufgaben des Bundesamtes für Wasserwirtschaft (BAW) bedarf es gezielter, zukunftweisender Strategien zur nachhaltigen Sicherung der fachlichen und wirtschaftlichen Ressourcen. Um mit den rasanten Entwicklungen in den relevanten Bereichen Schritt halten zu können, entschlossen sich die Führungskräfte des BAW, die Grundsätze einer „Lernenden Organisation“ als prioritäres Steuerungsprinzip anzuerkennen. Als Konsequenz dieser Basisausrichtung strebt die Direktion die stete Verbesserung und Erneuerung von Führungs- und Verwaltungsstrategien an.

Verwaltungsinnovation im BAW

Im Zusammenhang mit dem Verwaltungsinnovationsprogramm (V.I.P.) des Bundes als Pilotprojekt geplant und umgesetzt, dient das BAW dem Bundesministerium für Finanzen als Probelauf zur Anwendung der Flexibilisierungsklausel nach §17a BHG. Das Ziel dieses Versuchsprojektes ist es, eine Alternative zu den umstrittenen Ausgliederungen von Organisationseinheiten des öffentlichen Bereiches zu bieten. Die Schwerpunktthemen sind:

  • Dezentralisierung der Ressourcenverantwortung,
  • Leistungsvereinbarungen über Projektprogramme,
  • Rückführung erwirtschafteter Geldmittel an die Dienststelle zu deren Verwendung.

Die Effekte sind:

  • Effizienterer Einsatz der Ressourcen durch outputorientierte Budgetierung,
  • Steuerung mittels privatwirtschaftlicher Instrumente wie Kostenrechnung und Controlling,
  • Programmevaluierung über Leistungskennzahlen,
  • Kostentransparenz in allen Bereichen,
  • Unternehmerisches Denken, Kostenbewusstsein.