Nach intensiver Vorbereitung wurden wir Ende 2025 nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert. Damit gehören wir zu den Einrichtungen, die sich offiziell zu einem umweltfreundlichen, ressourcenschonenden und nachhaltigen Arbeiten verpflichten. EMAS ist das anspruchsvollste Umweltmanagementsystem der Europäischen Union und steht für Transparenz, Glaubwürdigkeit und kontinuierliche Verbesserung.
„Nachhaltigkeit beginnt in der eigenen Verantwortung. Mit der EMAS-Zertifizierung zeigt das Bundesamt für Wasserwirtschaft, dass der Umweltgedanke in der Verwaltung konkret gelebt werden kann. Dieses Engagement beweist, dass Umwelt- und Klimaschutz auch im Verwaltungshandeln fest verankert sind“, betonte Umweltminister Norbert Totschnig.
Die Zertifizierung war echte Teamarbeit und zeigt, was durch Zusammenarbeit zwischen den Instituten, der Leitung und den unterstützenden Partnern erreicht werden kann. Besonders bei der Sammlung und Aufbereitung der umfangreichen Daten wurde deutlich, wie stark wir als Organisation zusammenarbeiten. Die Koordination lag in den Händen von Sabine Draschwandtner, unserer EMAS Beauftragten, die den gesamten EMAS Prozess mit großem Engagement gesteuert hat. Unterstützt wurde sie dabei von Stefanie Krenn (BMLUK), die die Berichte und die Dokumentation für die Umwelterklärung aufbereitet hat, sowie von Anneliese Ritter (Umweltbundesamt), die uns mit hervorragender fachlicher Expertise begleitet und beraten hat.
Die Einführung von EMAS ist mehr als ein formaler Schritt – sie bedeutet, Verantwortung für die eigenen Umweltwirkungen zu übernehmen. Wir überprüfen und bewerten nun regelmäßig unsere Umweltleistung: vom Energie- und Wasserverbrauch über die Abfallwirtschaft bis hin zu Mobilität und Beschaffung. Ziel dabei ist es, Umweltbelastungen zu reduzieren, Ressourcen effizient zu nutzen und nachhaltige Lösungen zu verankern. Gleichzeitig soll EMAS die Sensibilität für Umweltthemen bei allen Mitarbeiter:innen stärken und Bewusstsein dafür schaffen, dass jede Entscheidung, ob im Büro, im Labor oder bei der Arbeit in Versuchsanlagen – Teil eines größeren Ganzen ist.
Direktor Peter Strauss betont, dass die EMAS-Zertifizierung ein wichtiger Erfolg für das gesamte BAW ist: „Wir zeigen damit, dass wir Umweltschutz nicht nur fordern, sondern selbst umsetzen. Dabei hat die enge Zusammenarbeit zwischen den Instituten gezeigt, wie stark wir als Team sind.“
„Die Zertifizierung ist das Ergebnis eines engagierten Teamprozesses. Sie zeigt, dass nachhaltiges Arbeiten in allen Bereichen möglich ist – von energieeffizienter Infrastruktur über ressourcenschonende Abläufe bis hin zu bewusster Mobilität“, erklärte Wasser-Sektionschefin Monika Mörth anlässlich der erfolgreichen Zertifizierung.
Nach der erfolgreichen Zertifizierung blicken wir mit Stolz und Motivation nach vorne. Die nächsten Schritte stehen schon fest: Die Fortschritte in der EMAS Umsetzung werden jährlich überprüft, neue Ideen gesammelt und Verbesserungen vorgeschlagen. Damit machen wir deutlich, dass Umweltschutz und Forschung nicht nur zu unserem Auftrag gehören, sondern auch echte Herzenssache sind.