6. INACO Projekttreffen in Forchheim, Deutschland

Zum vorletzten Mal vor der Abschlusskonferenz trafen sich die Projektpartner in Forchheim, Deutschland zu einem Projekttreffen. Themen waren vor allem die Ergebnisse der intensiven Test- und Feedbackrunden für die INACO-Tools für die Risikobewertung und Gefahrenkartierung von Natur- und Kulturerbegütern vor klimawandelbedingten Extremereignissen. Hier haben sich besonders die Stärken und Vorteile eines breit aufgestellten Projektteams gezeigt. Aufgrund der unterschiedlichen Expertisen, Hintergründe und Herangehensweisen an die Testrunden konnten nicht nur verschiedene Zielgruppen – von Schulkindern bis hin zu Expert im Kulturgüterschutz – erreicht, sondern auch ebenso vielfältige und differenzierte Rückmeldungen gewonnen werden. All diese Erkenntnisse fließen nun in die weitere Optimierung der Anwendungen ein.

Im Mittelpunkt des Treffens stand außerdem bereits die Endphase des Projekts – insbesondere die Vorbereitung der Abschlusskonferenz sowie, von besonderer Bedeutung, die Verstetigung und Weiterführung der im Projekt erzielten Ergebnisse. Denn das formelle Projektende soll nicht den Abschluss markieren, sondern den Startschuss für einen nachhaltigen Schutz unseres Natur- und Kulturerbes geben.

Wie immer wurde das Projekttreffen durch Besichtigungen von vulnerablen Gebieten in der Region abgerundet. Besucht wurden die letzten noch verbliebenen Überflutungswiesen im Landkreis Forchheim, eine alte und relativ extensive Kulturtechnik zur Wiesenbewirtschaftung, die auch ein immaterielles UNESCO Weltkulturerbe ist.

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Veröffentlicht am 30.06.2026