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Ende März war unser Team der Abteilung Landnutzung und Landentwicklung gemeinsam mit dem Laborteam zwei Tage in Bayern unterwegs. Auftakt bildete die „Analytica“, eine Labormesse in München, auf der gezielt Informationen zu möglichen Neuanschaffungen wie einem Gaspyknometer oder einer Anlage für den Mikrowellenaufschluss gesammelt wurden. Gleichzeitig nutzte das Team die Gelegenheit, sich nach modernen Alternativen für ältere Laborgeräte wie Ionenchromatographie oder die Reinstwasseraufbereitung umzuschauen.
Am zweiten Tag stand der Besuch der Außenstelle des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU) in Wielenbach auf dem Programm. Im Fokus: fachlicher Austausch, neue Kontakte und spannende Einblicke, etwa in die Lysimeteranlage, die vor allem für die Untersuchung von Schadstoffen genutzt wird. Dabei werden großvolumige Bodenzylinder aus belasteten Flächen oder unterschiedlichen Projektgebieten aus ganz Bayern entnommen und in Wielenbach langfristig und detailliert untersucht. Aktuell liegt ein Schwerpunkt insbesondere auf PFAS.
Auch die Laborräume in Wielenbach, vor allem für die Probenvorbereitung, boten einige überraschende Highlights – darunter eine Versuchskläranlage im Labormaßstab. Sehr spannend war auch die Fischzuchtanlage mit angeschlossener Versuchshalle für Ökotoxikologie, in der gezielt erforscht wird, wie sich Schadstoffe auf Fische auswirken.
Nach einer gemeinsamen Abschlusspizza trat das Team mit vielen neuen Eindrücken und wertvollen Erkenntnissen die Rückreise nach Petzenkirchen an. Ein herzliches Dankeschön an Ann-Sophie Heldele, Olga Titova und Korbinian Freier sowie beim gesamten Team des Standorts Wielenbach für die offene und freundliche Aufnahme sowie den spannenden Austausch!