Sommersemester ist Exkursionszeit im Wasserbaulabor Wien

Im Sommersemester 2026 begrüßte unser Institut für Wasserbau und hydrometrische Prüfung besonders viele Besucher:innen im Wasserbaulabor in Wien. Zahlreiche Schulklassen, Studierende sowie Fachgruppen nutzten die Gelegenheit, einen Einblick in aktuelle Fragestellungen rund um Fließgewässer und Wasserbau zu erhalten. Ein wichtiger Beitrag dazu ist die laufende Teilnahme an der Initiative „Young‑Science“ der OeAD, die den Austausch mit einer Vielzahl unterschiedlicher Schulklassen ermöglichte und damit die Vermittlung von Forschungsthemen an junge Zielgruppen unterstützte.

Einblick in Forschung und Praxis

Die Exkursionen geben einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des Instituts. In einem einführenden Impulsvortrag werden die zentralen Herausforderungen im Bereich der Fließgewässer vorgestellt, etwa im Zusammenhang mit Hochwasser, Sedimenttransport oder Gewässerökologie. Dabei wird auch aufgezeigt, welche Maßnahmen zur Verbesserung untersucht werden und welche Rolle das Wasserbaulabor in Forschung und Entwicklung spielt.

Im Anschluss erfolgt die Führung durch die Versuchshallen in Kleingruppen. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Modellversuche und Messmethoden kennen und erhalten Einblicke in laufende Projekte.

Die aktive Einbindung der Besucher:innen bildet einen zentralen Schwerpunkt. An den Experimentier‑Rinnen haben sie die Möglichkeit, selbst Flusslandschaften zu gestalten und die Wechselwirkungen zwischen Gewässerströmung und Morphologie direkt zu beobachten.

Vielfältige Besuchergruppen

Im Sommersemester 2026 besuchten uns folgende Gruppen im Wasserbaulabor:

  • HTL Mödling
  • Polytechnische Schule Groß Enzersdorf
  • NÖ Mittelschulen Oberwaltersdorf
  • GRG 13 Wenzgasse
  • MS Josef Ensleinplatz
  • Gymnasium und Realgymnasium Neulandschule, Grinzing
  • BG/BRG Tullnerbach, Wienerwaldgymnasium
  • HTL Hollabrunn gemeinsam mit einer Partnerschule aus Málaga
  • BAfEP Amstetten
  • Studierende der TU Wien
  • eine Ausbildungsgruppe Polizist:innen für wasserpolizeiliche Kontrollorgane

Die große Bandbreite der Gruppen zeigt das breite Interesse an wasserwirtschaftlichen Fragestellungen und die Bedeutung der praxisnahen Wissensvermittlung.

Austausch und Engagement

Die Führungen sind geprägt von intensivem Austausch und zahlreichen Diskussionen. Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven bereichern den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis und tragen dazu bei, komplexe Themen verständlich zu vermitteln. Insbesondere bei größeren Gruppen ist der Einsatz eines Großteils des Institutsteams erforderlich. Das Engagement der Mitarbeitenden ist eine zentrale Voraussetzung für die erfolgreiche Wissensvermittlung.

Veröffentlicht am 17.06.2026